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„Unbeirrbar“ ist dabei der Anfang einer Entfaltungsaufgabe aus der Buchserie Weisheit der Seele. Vollständig lautet die Formel: „Unbeirrbar einen Weg verfolgen, ohne das Ziel zu kennen.“ (S. 44)

Die Kraft, die in dieser Aufgabe steckt, beeindruckt uns immer wieder so stark, dass wir beschlossen haben, diese mit anderen zu teilen und unter dem Namen unbeirrbar.org Projekte ins Leben zu rufen, die alle mit Kreativität und Ausdruck zu tun haben.

In unserer Arbeit halten wir uns an diese Aufgabe und hoffen, uns und Ihnen damit schöne und ereignisreiche Stunden zu bieten und einige der wiederkehrenden Gelegenheiten mit Ihnen teilen zu können, immer tiefer mit sich selbst zu verschmelzen.

Zum tieferen Verständnis hier noch einige erläuternde Auszüge zu den Entfaltungsaufgaben:

Was sind seelische Entfaltungsaufgaben?

Wir haben nachfolgend einige allgemeine Erklärungen zu seelischen Entfaltungsaufgaben zusammengefasst, allesamt entnommen aus dem Buch „Weisheit der Seele“. Dabei ist uns bewusst, dass diese kurzen Auszüge nur Appetitmacher sein können. Wenn Sie das Thema interessiert, verweisen wir gerne auf die fünf bisher von Varda Hasselmann veröffentlichten Bücher „Lehre von der Seele“ (s.u.). Wir zitieren:

„Menschsein heißt, in einer Gemeinschaft sein Werk zu tun [und sich in einem Körper seelisch zu entfalten].“ (S. 40) Die Sinnhaftigkeit der Entwicklung wird dabei durch eine Entwicklungsaufgabe gewährleistet, die den Menschen in die Gemeinschaft integriert. Ein Beispiel einer solchen Entwicklungsformel, haben wir oben bereits zitiert.

„Jede Stufe der seelischen Entfaltung in einem menschlichen Körper ist verbunden mit einer Aufgabe, die für diese Stufe charakteristisch ist.“ (S. 41) Diese „Entfaltungsaufgaben [...] sind so komplex, so vielfältig aspektiert und so reichhaltig in ihren Ausformungen, dass es grundsätzlich weder möglich noch sinnvoll ist, die auf eine Formel gebrachten Aussagen [...] zu erläutern oder in irgendeiner Weise zu kommentieren. Vielmehr ist jeder einzelne, der für sich erkennt, dass er sich auf einer dieser Stufen der Entfaltung befindet, aufgefordert, sich mit dem Mysterium, das in dieser Formel, in dieser Formulierung enthalten ist, auseinanderzusetzen. Es handelt sich dabei um das Rätsel seines Lebens und zugleich um dessen Auflösung.“ (S. 44)

So interessant es ist, die verschiedenen Entfaltungsaufgaben zu lesen und mit dem eigenen Leben zu vergleichen, die eigene Aufgabe ohne mediale Hilfe zu identifizieren, scheint uns jedoch fast unmöglich.

Was ist der Zweck der Enfaltungsepochen?

„Die entscheidende Leistung am Ende jeder Entfaltungsepoche, die eigentliche Bewältigung der Entfaltungsaufgabe, besteht darin, zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Liebe die Gegensätze auflöst, während Angst sie schürt“, wobei die Aufgabe, die die Stufe kennzeichnet, alle Aspekte des Menschseins betreffen. „Das bedeutet, sie betreffen körperliche, seelische und geistige Bereiche“ und müssen auch in allen Bereichen integriert werden (S. 41, S. 48).

„Es geht [dabei] also nicht darum, etwas zu begreifen oder zu erledigen oder hinter sich zu bringen, sondern in erster Linie darum, eine bestimmte umfassende Erfahrung mit allem, was dazugehört, zu erleben.

Aus diesem Grunde werden für die Bewältigung eines einzigen geistig-seelisch-körperlichen Lernschritts oft mehrere Existenzen in der physischen Welt benötigt, denn nicht selten vollzieht sich die Erfassung und Erfüllung dieser Aufgabe in aufeinanderfolgenden Stufen. [...] Zum Beispiel kann eine solche Aufgabe zunächst einmal geistig erfaßt werden in ihrer Notwendigkeit und Bedeutung. Im darauf folgenden Leben wird sie körperlich und aktiv erfahren, im dritten vielleicht erst seelisch integriert und verarbeitet.“ (S. 41)

Unbeirrbar einen Weg verfolgen...

Wir halten uns in unserer Arbeit, wie bereits erwähnt, an die Aufgabe „Unbeirrbar einen Weg verfolgen ohne das Ziel zu kennen“ und hoffen, Ihnen und uns den jetzigen Moment damit näher zu bringen.


Soweit nicht anders vermerkt alle Zitate aus: Hasselmann, Varda und Frank Schmolke. Weisheit der Seele. Trancebotschaften über den Sinn der Existenz. München, 1995